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Feuerwehralarmübung in Nidderau

Vermutlich zum letzten Mal luden die Stadtbrandinspektoren Dieter Bauer und Frank Merz am 21.10.2014 zu einer Alarmübung der Nidderauer Feuerwehren ein, sie suchten sich hierfür ein besonderes Einsatzobjekt aus.

Die Amtszeit des langjährigen Stadtbrandinspektor Bauer endet zum Jahresende aus Altersgründen und es wird deshalb zu Neuwahlen der Stadtbrandinspektion kommen.

15 Jahre haben die beiden das Amt gemeinsam begleitet und in dieser Zeit auch einiges bewegt.

Jetzt zum Ende ihrer gemeinsamen Amtszeit wollten sie es nochmal richtig wissen, als sie Dienstag Abend die Ortsteilfeuerwehr Heldenbergen, zu einem ausgelösten Brandmelder bei der Firma Reifen Wolf Gmbh & Co. KG in der Siemensstrasse alarmiert haben. So bot sich den ersten Einsatzkräften bei Eintreffen ein Bild, welches Rückschlüsse auf ein grösseres Schadensereignis führen liessen. Angenommen wurde ein Brand, der in einer Halle vollgepackt mit neuen Reifen ausgebrochen war. Damit nicht genug, zusätzlich sind auch noch meherer Angestellte vermisst worden. Der erste Einsatzleiter ergriff sofort Massnahmen zur Menschenrettung und alarmierte die komplette Feuerwehr Nidderau sowie die ehrenamtlichen Helfer des DRK nach. Bereits nach kurzer Zeit sind schon vermisste Personen in Sicherheit gebracht worden, die dann fachgerecht betreut wurden.

Als eine halbe Stunde später der Führungsstab der Feuerwehr Nidderau komplett eingerichtet war und sich alle Vermissten in Sicherheit befanden, der zweite Akt:

Die Dachhaut war inzwischen durchgebrannt, es musste ein grösserer, auch über Hubrettungsfahrzeuge, hier kam ein Teleskobmast der Stadt Hanau zum Einsatz, stattfindender Schaumlöschangriff durchgeführt werden, um die umliegenden Gebäude zu schützen und den angrenzenden Bahnverkehr nicht zu gefährden. Jetzt waren die Blauröcke aus Nidderau erneut gefordert, alarmierten umgehend Einheiten aus Hanau, Bruchköbel, Hammersbach, Maintal und Altenstadt in der Wetterau, die das Sicherstellen von Wasserversorgung und Bereitstellung des nötigen Schaummittels gewährleisteten. Da sich im gesamten Verlauf auch ein erheblicher Bedarf an Atemschutzgeräten abzeichnete, wurde ebenfalls ein Fahrzeug speziell zur Bereitstellung dieses Equipment angefordert.Nach gut zwei Stunden Übungszeit brachen die Verantwortlichen das Szenario ab, da alle gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit der Führung, erledigt waren.

Als es zur Nachbesprechung ging, blieb dem scheidenen Stadtbrandinspektor somit auch nur noch das Fazit dass alles gepasst hatte. Obligatorisch wurden noch die anwesenden Gäste gegrüsst und ein Sonderlob der Geschäftsleitung ausgesprochen, ohne deren unkomplizierte Bereitstellung des Übungsobjektes, Übungen in dieser Grössenordnung nicht möglich seien. Der anwesende Bürgermeister Schultheiß sprach an die ehrenamtlichen Kräfte der Hilfsorganisationen,daß die Nidderauer Feuerwehren gut aufgestellt sind, nötige Einsatzmittel aus Nachbarkommunen schnell zur verfügung stehen und es nicht selbstverständlich ist, dass Brandschützer in ihrer Freizeit auch über Stadt und Kreisgrenzen hinaus zu Alarmübungen eilen, was von der Geschäftsinhaberin Frau Wolf ergänzt wurde:“ So etwas passiert hoffentlich nie, es ist aber gut zu wissen, dass es die Feuerwehren beherrschen würden.

Neben allen Beteiligten sei die Feuerwehr Schöneck erwähnt, die über den kompletten Zeitraum der Übung bereitsand um im eintretenden Realfall sofort im Stadtgebiet Nidderau eingreifen zu können.

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Text: S.Kalinowski Fotos: S.Schott ( DIEverschlusszeit )

Freiwillige Feuerwehr Windecken e.V.

Rathenauring 33
61130 Nidderau

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